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Seat Toledo > Automatikgetriebe

Einleitung zum Thema

Das Hoch- und Herunterschalten geschieht automatisch. Sie können das Getriebe aber auch auf den Tiptronic-Betrieb umschalten.

In diesem Betrieb lassen sich die Gänge manuell schalten.

Ein Motorstart ist nur in den Stellungen P oder N möglich. Wenn der Wählhebel beim Blockieren der Lenkung, Ein- oder Ausschalten der Zündung oder Starten des Motors in einer anderen Stellung ist, erscheint am Informationsbildschirm die Anzeige Wählhebel auf P oder N stellen!, bzw. im Kombiinstrument die Anzeige → P/N.

Bei Temperaturen unter -10ºC (14ºF) können Sie den Motor nur in der Wählhebelstellung P starten.

Beim Parken in der Ebene genügt es, stellen Sie den Wählhebel in Position P. An einem Gefälle ziehen Sie zuerst die Handbremse fest an und legen Sie dann den Wählhebel in Parkposition. Dadurch erreichen Sie, dass der Sperrmechanismus nicht zu stark belastet wird und sich der Wählhebel leichter aus der Stellung P nehmen lässt P.

Wenn Sie versehentlich während der Fahrt den Wählhebel in die Position N, gestellt haben, müssen Sie das Gas wegnehmen und die Motor-Leerlaufdrehzahl abwarten, bevor Sie den Wählhebel in eine Fahrstufe stellen können.

ACHTUNG

  • Geben Sie kein Gas, wenn Sie bei stehendem Fahrzeug und laufendem Motor die Wählhebelstellung verändern - Unfallgefahr!
  • Legen Sie niemals während der Fahrt den Wählhebel in die Fahrstufen R oder P - Unfallgefahr!
  • Bei stehendem Fahrzeug und laufendem Motor ist es in allen Wählhebelstellungen (außer P und N) erforderlich, das Fahrzeug mit dem Bremspedal zu halten, weil auch bei Leerlaufdrehzahl die Kraftübertragung nicht völlig unterbrochen wird und das Fahrzeug kriecht.
  • Bevor Sie die Motorraumklappe öffnen und am laufenden Motor arbeiten, müssen Sie den Wählhebel in Stellung P bringen und die Handbremse fest anziehen - Unfallgefahr! Beachten Sie unbedingt die Warnhinweise.
  • Wenn Sie am Berg (Gefälle) anhalten, versuchen Sie nie das Fahrzeug mit eingelegter Fahrstufe auf der Stelle mit der Hilfe des "Gases" zu halten, dass heißt mit Hilfe der schleifenden Kupplung. Es kann zur Überhitzung der Kupplung kommen. Wenn Überhitzungsgefahr der Kupplung infolge von Überlastung bestehen würde, würde die Kupplung automatisch öffnen und das Fahrzeug würde rückwärts rollen - Unfallgefahr!
  • Wenn Sie auf einer Steigung anhalten müssen, treten und halten Sie das Bremspedal, damit Sie das Zurückrollen des Fahrzeugs verhindern.
  • Bei glatter, rutschiger Fahrbahn können die Antriebsräder durch Betätigen der Kickdown- Funktion durchdrehen - Schleudergefahr!

VORSICHT

  • Die Doppelkupplung beim automatischen Getriebe DSG ist mit einem Überlastschutz ausgestattet. Wenn Sie den Berganfahrassistenten nutzen und das Fahrzeug steht oder langsam bergauf fährt, kommt es zur erhöhten Wärmebeanspruchung der Kupplungen.
  • Wenn es zur Überhitzung der Kupplungen kommt, erscheint am Informationsbildschirm das Symbol mit einem Warntext Getriebe überhitzt. Anhalten! Bedienungsanleitung! Außerdem ertönt ein akustisches Warnsignal. In diesem Fall das Fahrzeug anhalten, den Motor ausschalten und warten, bis das Symbol erlischt. Beschädigungsgefahr am Getriebe! Nachdem das Symbol erloschen ist, können Sie die Fahrt fort setzen.

Kontrollleuchten

Leuchtet grün

Bremse nicht gedrückt.

Zum Einlegen einer Fahrstufe Bremspedal treten.

Blinkt grün

Die Sperrtaste im Wählhebel ist nicht eingerastet.

Fahrzeug kann nicht weiterfahren. Wählhebelsperre einrasten.

Anfahren und Fahren

Starten

  • Bremspedal treten und halten.
  • Drücken Sie die Sperrtaste im Wählhebelgriff, stellen Sie den Wählhebel in die gewünschte Stellung und lassen Sie die Sperrtaste wieder los.
  • Lassen Sie das Bremspedal los und geben Sie Gas.

Anhalten

  • Bei kurzen Stopps, z. B. an Kreuzungen, ist es nicht erforderlich die Wählhebelstellung N einzulegen. Es reicht aus, die Bremse zu treten. Der Motor darf jedoch nur mit Leerlaufdrehzahl laufen.

Einparken

  • Treten Sie das Bremspedal.
  • Ziehen Sie die Handbremse an.
  • Drücken und halten Sie die Sperrtaste, stellen Sie den Wählhebel auf P und lassen Sie die Sperrtaste los.

Kick-down-Einrichtung

Die Kick-down-Funktion ermöglicht eine maximale Beschleunigung.

Wenn Sie das Gaspedal völlig durchtreten, wird im beliebigen Fahrprogramm die Kickdown- Funktion aktiviert. Diese Funktion ist den Fahrprogrammen übergeordnet, ohne Berücksichtigung der aktuellen Wählhebelstellung (D, S oder Tiptronic), und dient zur maximalen Beschleunigung des Fahrzeugs bei Ausnutzung des maximalen Leistungspotenzials des Motors. Das Getriebe schaltet in Abhängigkeit vom Fahrzustand um einen oder auch mehrere Gänge nach unten und das Fahrzeug beschleunigt. Das Hochschalten in den höheren Gang erfolgt erst, wenn die maximal vorgegebene Motordrehzahl erreicht wird.

Wählhebelstellungen

Seat Toledo. Abb. 216 Wählhebel
Abb. 216 Wählhebel

Seat Toledo. Abb. 217 Info-Display: Wählhebelstellungen.
Abb. 217 Info-Display: Wählhebelstellungen.

Die aktuelle Wählhebelstellung wird am Informationsbildschirm des Kombiinstruments angezeigt 1 - Abb. 217.

P - Parksperre

In dieser Stellung sind die Antriebsräder mechanisch gesperrt.

Die Parksperre darf nur bei stehendem Fahrzeug eingelegt werden.

Möchten Sie den Wählhebel in bzw. aus dieser Stellung bringen, müssen Sie die Sperrtaste im Wählhebelgriff und gleichzeitig das Bremspedal betätigen.

Bei entladener Batterie lässt sich der Wählhebel nicht aus der Stellung P herausnehmen.

R - Rückwärtsgang

Der Rückwärtsgang darf nur bei stehendem Fahrzeug und im Leerlauf des Motors eingelegt werden.

Vor dem Einlegen der Stellung R aus den Stellungen P oder N muss das Bremspedal getreten und gleichzeitig die Sperrtaste gedrückt werden.

Wenn die Zündung eingeschaltet ist und der Wählhebel in Stellung R steht, leuchten die Rückfahrscheinwerfer.

N - Neutral (Leerlaufstellung)

In dieser Stellung ist das Getriebe im Leerlauf.

Wenn Sie den Wählhebel aus der Stellung N (wenn sich der Hebel länger als 2 Sekunden in dieser Position befindet) in die Stellung D oder R verstellen möchten, müssen Sie bei Geschwindigkeiten unter 5 km/h (3 mph), sowie beim stehenden Fahrzeug und bei eingeschalteter Zündung, das Bremspedal treten.

D/S - Dauerstellung für Vorwärtsfahrt

In der Wählhebelstellung D/S kann das Getriebe entweder im Normalmodus D oder im Sportmodus S betrieben werden. Um den Sportmodus S auszuwählen, ziehen Sie den Wählhebel nach hinten. Durch erneutes Verstellen wird wieder der Normalmodus D ausgewählt.

Das Display des Kombi-Instruments zeigt den gewählten Fahrmodus an.

Im Normalmodus (D) wählt das Getriebe automatisch das optimale Übersetzungsverhältnis.

Es ist abhängig von Motorbelastung, Fahrgeschwindigkeit und dynamischem Regelprogramm (DRP).

Der Sportmodus (S) sollte für sportliches Fahren gewählt werden. Die Leistungsreserven des Motors werden voll ausgenutzt. Beim Beschleunigen machen sich Schaltvorgänge bemerkbar.

Zum Schalten aus der Stellung N auf D/S muss bei einer Geschwindigkeit unter 3 km/h (2 mph) bzw. bei stehendem Fahrzeug das Bremspedal betätigt werden in Einleitung zum Thema.

Unter bestimmten Gegebenheiten (z. B. bei Fahrten im Gebirge) kann es vorteilhaft sein, vorübergehend in den Tiptronic-Betrieb zu schalten, um das Übersetzungsverhältnis den Fahrbedingungen manuell anzupassen.

Tiptronic-Getriebe

Seat Toledo. Abb. 218 Wählhebel: Tiptronic
Abb. 218 Wählhebel: Tiptronic

Die Tiptronic ermöglicht es dem Fahrer, die Gänge auch manuell über den Wählhebel zu schalten.

Auf manuelles Schalten umstellen

  • Drücken Sie den Wählhebel aus der Stellung D nach rechts. Die aktuelle Wählhebelstellung und der eingelegte Gang werden am Informationsbildschirm des Kombiinstruments angezeigt 1 - Abb. 217.

Hochschalten

  • Drücken Sie den Wählhebel sanft nach vorne (+) - Abb. 218.

Herunterschalten

  • Ziehen Sie den Wählhebel sanft nach hinten (-) - Abb. 218.

Das Umschalten auf manuell kann sowohl im Stand als auch während der Fahrt erfolgen.

Beim Beschleunigen schaltet das Getriebe automatisch in den höheren Gang kurz vor dem Erreichen der maximal zulässigen Motordrehzahl.

Falls Sie einen niedrigeren Gang wählen, so schaltet die Automatik erst herunter, wenn der Motor nicht mehr überdreht werden kann.

Wenn die Kick-down-Einrichtung betätigt wird, schaltet das Getriebe, abhängig von Geschwindigkeit und Motordrehzahl, in einen niedrigeren Gang.

Hinweis: Die Kick-Down-Funktion ist auch im manuellen Schaltbetrieb verfügbar.

Wählhebelsperre

Automatische Wählhebelsperre

Der Wählhebel ist in den Stellungen P und N bei eingeschalteter Zündung gesperrt. Zum Lösen des Hebels aus dieser Stellung müssen Sie das Bremspedal treten. Zur Erinnerung, dass sich der Wählhebel in den Positionen P und N befindet, zeigt die entsprechende Kontrollleuchte dies auf dem Kombiinstrument an .

Ein Zeitverzögerungselement sorgt dafür, dass beim zügigen Schalten über die Position N (z. B. von R nach D) der Wählhebel nicht blockiert. Dadurch wird z. B. das Herausschaukeln von einem festgefahrenen Fahrzeug ermöglicht. Befindet sich der Wählhebel bei nicht getretenem Bremspedal länger als 2 Sekunden in der Stellung N, rastet die Wählhebelsperre ein.

Die Wählhebelsperre wirkt nur bei stehendem Fahrzeug und bei Geschwindigkeiten bis 5 km/h (3 mph). Bei höheren Geschwindigkeiten wird die Sperre in der Stellung N automatisch ausgeschaltet.

Sperrtaste

Die Sperrtaste im Wählhebelgriff verhindert das versehentliche Schalten in einige Wählhebelstellungen.

Wenn Sie die Sperrtaste drücken, wird die Wählhebelsperre aufgehoben.

Zündschlüssel-Abzugssperre 1)

Den Zündschlüssel können Sie nach dem Ausschalten der Zündung nur abziehen, wenn sich der Wählhebel in der Stellung P befindet.

Bei abgezogenem Zündschlüssel ist der Wählhebel in der Stellung P blockiert.

1) Gilt nur für bestimmte Länder.

Fahrprogramme

Das automatische Getriebe Ihres Fahrzeugs wird elektronisch gesteuert. Das Hoch- und Herunterschalten der Gänge geschieht automatisch in Abhängigkeit von dem gewählten Fahrprogramm.

Bei verhaltener Fahrweise wählt das Getriebe das wirtschaftlichste Fahrprogramm aus.

Durch frühes Hochschalten und spätes Herunterschalten wird der Verbrauch günstig beeinflusst.

Bei sportlicher Fahrweise mit abrupter Betätigung des Gaspedals, bei starker Beschleunigung, häufig wechselnden Geschwindigkeiten und Ausnutzung der Höchstgeschwindigkeit passt sich nach Durchtreten des Gaspedals (Kick-down-Funktion) das Getriebe auf diese Fahrweise an und schaltet früher nach unten, häufig auch um mehrere Gänge zugleich.

Die Auswahl des jeweils günstigsten Fahrprogramms ist ein kontinuierlich ablaufender Vorgang.

Unabhängig davon ist es aber möglich, durch schnelles Gasgeben in ein dynamischeres Schaltprogramm zu wechseln oder herunterzuschalten. Dabei schaltet das Getriebe in einen der Geschwindigkeit entsprechenden niedrigeren Gang herunter und ermöglicht so ein zügiges Beschleunigen (z. B. beim Überholen), ohne dass Sie das Gaspedal in den Kick-down-Bereich durchtreten müssen. Nachdem das Getriebe wieder hochgeschaltet hat, stellt sich bei entsprechender Fahrweise das ursprüngliche Programm wieder ein.

Bei Bergfahrten wird die Gangwahl den Steigungen und Gefällen angepasst. Dadurch werden Pendelschaltungen bergauf vermieden.

Bei Bergabfahrten ist es möglich, in der Tiptronic-Stellung herunterzuschalten, um das Motorbremsmoment auszunutzen.

Notprogramm

Für den Fall einer Systemstörung gibt es ein Notprogramm.

Bei Funktionsstörungen der Getriebeelektronik arbeitet das Getriebe in einem entsprechenden Notprogramm. Dies wird durch Aufleuchten bzw. Erlöschen aller Segmente im Display angezeigt.

Eine Funktionsstörung kann sich wie folgt auswirken:

  • Das Getriebe schaltet nur in bestimmten Fahrstufen.
  • Der Rückwärtsgang R kann nicht genutzt werden.
  • Das manuelle Schaltprogramm ist im Notbetrieb abgeschaltet.

Hinweis: Wenn das Getriebe auf Notbetrieb umgeschaltet hat, suchen Sie so bald wie möglich einen Fachbetrieb auf, um die Störung beheben zu lassen.

Getriebefehler

Getriebe: Störung! Anhalten und Wählhebel auf P stellen.

Es liegt eine Störung im Getriebe vor. Stellen Sie das Fahrzeug sicher ab und fahren Sie nicht weiter. Fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen.

Getriebe: System gestört! Weiterfahrt möglich.

Lassen Sie die Störung möglichst bald in einer Fachwerkstatt beheben.

Getriebe: System gestört! Weiterfahrt eingeschränkt möglich.

Rückwärtsgang nicht funktionsfähig

Fahren Sie unverzüglich zu einem Fachbetrieb und lassen Sie die Störung beheben.

Getriebe: System gestört! Weiterfahrt im Modus D bis zum Abstellen des Motors möglich.

Fahren Sie Ihr Fahrzeug aus dem fließenden Verkehr und stellen sie es sicher ab. Fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen.

Getriebe: überhitzt. Fahrweise anpassen.

Fahren Sie moderat weiter. Wenn die Kontrollleuchte erloschen ist, können Sie die Fahrt normal fortsetzen.

Getriebe: Bitte Bremse betätigen und Fahrstufe erneut einlegen

War das Getriebe wegen zu hoher Temperaturen gestört, erscheint der Fahrerhinweis, wenn das Getriebe wieder abgekühlt ist.

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